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Etwa 3 Monate nach meiner ausgedehnten, morgentlichen S-Bahn-Fahrt fuhr ich eines Abends mit der Tram... Kurz vor 20 Uhr stieg ich also am Sendlinger Tor in die 17er Tram ein, ich wollte zum Effnerplatz. Da ich aber ein wenig übernächtigt war und auch schon eine (zwei?) Vor-Hoibe getrunken hatte, schlief ich mal wieder sofort ein....... Das Geschunkel der Tram ist nämlich noch besser zum Einschlafen geeignet, als das der S-Bahnen. Doch wer jetzt denkt, na ja dann ist er halt zwei Stund später wieder genau am Effnerplatz aufgewacht, der liegt vollkommen falsch. Ich bin nämlich schon eine knappe Stunde später wieder aufgewacht (was ich dank meiner neu erlernten Stempel-Taktik auch gleich exakt festgestellt hab), wunderte mich aber dann, dass die Tram schon sehr lange an der momentanen Haltestelle steht. Als ich mich umblickte, bemerkte ich, dass um mich herum unzählige Trambahnen standen und dann war mir sehr schnell bewusst, wo ich war. Ich war im Trambahndepot am Leuchtenbergring! Doch leider war dort ausser mir und der Tram (es brannten komischer Weise bei allen Tram’s noch die Lichter) kein Mensch mehr weit und breit zu sehn - geschweige denn mein Tramfahrer. Dies stellte sich recht schnell als kleines Problem dar, denn der Fahrer hatte die Tram von Aussen abgeschlossen und ich kam net mehr raus! Ich versuchte dann per Handy einer netten Dame vom MVV meine Situation zu schildern und ihr klarzumachen, dass sie mir jemanden zum Öffen schicken solle, damit ich net den Notöffner betätigen muss. Doch bis die Dame dies kapiert hatte, kam bereits ein anderer Trambahnfahrer und erlöste mich von meinem Schicksal. Die Moral is mir noch net ganz klar, vielleicht weiss ich wenn ich’s nächste mal Trambahn fahr! :-) |
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